Meine Abschlussarbeit zur IHK Prüfung

Einrichten eines VPN für BerliKomm- Mitarbeiter mit einem ACE- Server zur Authentication und einem RADIUS- Server zur Authorisation

Menü

* Start
Einleitung
* Vorwort
* Projektbeschreibung
* Auswahl der Hard- und Software
Installation von SunOS 5.8
* SunOS 5.8 (Solaris 8)
* Erste Schritte
* Grundkonfiguration
* Software Installation von Solaris 8
* Partitionierung
* Nach der Installation
* Kernel Konfiguration
* Allgemeine Sicherheitshinweise
Installation der ACE/SERVER Software
* Vorbereitung der Installation
* Installation der Software
Konfiguration des ACE/SERVERS
* Die Services und ihre Ports
* Starten des ACE/SERVERS
* Grundkonfiguration des ACE/SERVERS
* System- Parameter
* Edit Authorization Parameters
* Token Importieren und Synchronisieren
* Benutzergruppen erstellen
* Der Agent Host
* Die Konfigurationsdatei und der Acting Server
* Log und Report
* Abschluß
Der Test
* Aufbau des Versuchnetzes
* Installation der ACE/SERVER Client Software
* Installation der VPN-Client von Cisco
* Der Authorisationstest
* Der Test des VPNs
Konfiguration des Radius Server
* Definition des RADIUS
* Der Radius im RSA ACE/SERVER
Zum Schluss
* Einrichten der PIX- Firewall
* Einweisung der Mitarbeiter
Anhang
* Anhang
Vorbereitung der Installation
Zur Installation der Software braucht man neben einem CD- ROM und einem Disketten Laufwerk, auch mindestens 400 MB freien Platz auf der Festplatte, da das Installationsprogramm die notwendigen Dateien erst einmal in einem temporären Verzeichnis (ace_tmp) entpackt. Für das installierte Programm wird 100 MB freier Speicherplatz benötigt + 1 MB für jeweils 1000 Benutzer. Außerdem sollte eine Swap- File ( Auslagerungsdatei) bestehen, die mindestens 2x so groß ist wie der physikalische Arbeitsspeicher des Rechners. In unserem Fall 512 MB Swap- oder Auslagerungsdatei bei 256 MB Arbeitsspeicher. Der Server sollte ein dem lokalen DNS Verzeichnis bekannten Namen haben. Falls man den Radius Server mit installieren möchte, sollte man die existierenden User und Client Dateien zur Hand haben. Dazu mehr in dem Kapitel 5.1. Radius Server Konfiguration Auch sollte man sich gleich Kopien der Lizensdiskette und der Tokendiskette machen und mit diesen dann arbeiten, da Disketten bekanntlich einem relativ hohem physikalischem Verschleiß unterliegen.
Installation der Software
Für die Installation der Software wechselt man mit dem Befehl su in den Administratorstatus und kopiert zunächst die 4 Dateien (license.rec, server.cer, server.key, sdti.cer), die auf der Lizensdiskette sind in das Ace/Server Verzeichnis, welches vorher angelegt wurde. Beim Betriebsystem Solaris mountet (einbinden) die CD- ROM automatisch nach dem sie eingelegt wurde. Falls man die CD wieder her raus nehmen möchte, gibt man einfach an der Konsole den Befehl eject ein. Nach dem Einlegen der CD-ROM und dem automatischen Mounten, wechselt man auf der Befehlszeile in das Verzeichnis /cdrom/cdrom-name/aceserv/platform. Wobei platform in unserem Fall sol für Solaris das richtige Verzeichnis ist. Hier befinden sich alle zur Installation gebrauchten Dateien. Mit dem Kommando ./sdsetup primary [-f fileowner] [-o yes] [-p path] [-r {yes|no}] könnte man jetzt die Installation starten. Aber erst einmal mehr über die Argumente, die man dem Setupbefehl mitgibt. Die Argumente der Befehlszeile und ihre Erklärung sind:

Primary der Erste, Ursprüngliche Dies ist der Hauptserver, mit den sich alle Clients erst einmal versuchen zuverbinden. Ist dieser nicht vorhanden oder nicht erreichbar, wird der Verbindungswunsch an einen so genannten Replikationsserver weitergeleitet.
-f fileowner Dateibesitzer, Das ist der Name des Benutzers, unter dem man den ACE/Server konfiguriert und administriert. (Siehe Punk :Allgemeine Sicherheitshinweise
-o yes Neuinstallation der Software. Wenn man dieses Argument angibt, werden die Dateien von der CD in ein Verzeichnis ace_tmp ausgepackt. Falls es schon eine Version des ACE/Servers gibt, werden die Dateien dieser Version gesichert und das vorhandene Verzeichnis ACE in ACETMP umbenannt.
-p path Ist der Pathname des Verzeichnisses, in das die Software installiert wird. (Siehe Punkt :Allgemeine Sicherheitshinweise
-r Dieses Argument installiert den implementierten Radius Server. Falls man den RADIUS bei der Installation nicht braucht, gibt man -r no ein. Man kann den Radius Server jederzeit nachinstallieren. Mit dem Argument –r yes wird der RADIUS installiert, mit der default Einstellung des Ports 1645.

Nach dem Start der Installation mit dem Kommando ./sdsetup primary –f ace –o yes –p /secur –r yes muß man als erstes die Lizenzvereinbarung lesen und annehmen. Falls man dies nicht macht, beendet sich das Installatinsprogramm automatisch. Danach installiert das Installationsprogramm selbständig alle notwendige Dateien in das angegebenen Verzeichnis, in unserem Beispiel das Verzeichnis secur. Am Schluß des Installationsprogrammes wird noch der Radius Server eingerichtet. Hier muß man jetzt den Path zu den vorhandenen RADIUS User oder RADIUS Client Dateien eingeben. Danach ist die Installation abgeschlossen. Alle ausführbaren Dateien liegen nun im Unterverzeichnis /secur/ace/prog/, alle veränderlichen ACE/Server Daten im Unterverzeichnis /secur/ace/data/. Eine ausführliche Dokumentation wurde ins Unterverzeichnis /secur/ace/doc/ kopiert und die Daten des Radius Server liegen im Verzeichnis /secur/ace/rdbms/.

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